Interessante Fakten rund um den Olympischen Radsport

Rund um den olympischen Radsport gibt es viele interessante Fakten.

Hier ist eine kleine Auswahl; seien Sie also gerüstet, wenn beim nächsten Quiz-Abend das Thema auf den Radsport fällt.

10 Fakten

  • Radsport wurde 1896 Teil der Olympischen Spiele, die in Athen ausgetragen wurden. Genutzt wurde dafür eine Strecke, die vorher dem Athen-Marathon diente.
  • Seit 1984 können Frauen am olympischen Radsport teilnehmen.
  • Seit 1992 konnten Hobby-Radfahrer an den Olympischen Sommerspielen teilnehmen. 1996 wurden die Olympischen Spiele auch für professionelle Radfahrer geöffnet.
  • Bahnradsport war bei allen Olympischen Spielen des Radsports vertreten, außer bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Dort fand nur ein Straßenrennen statt. Dieses Straßenrennen ging über eine Distanz von 320 km und wurde somit zur längsten Radstrecke in der Geschichte der Olympischen Spiele. Der Gold Gewinner bewältige diese unglaubliche Strecke in 10 Stunden und 42 Minuten.
  • 1960 brach der Däne Knuth Jensen während eines Rennens im Rom unglücklich zusammen und verstarb an einem Schädelbruch. Grund war seine Einnahme von Amphetaminen, aber die offizielle Todesursache lautete „Tod durch Hitzschlag“.
  • Das Tandem-Fahren ist nicht mehr der Teil der Olympischen Spiele, findet aber immer noch als Event bei den Paralympischen Spielen statt.
  • Die Athletin Christina Rothenburger (DDR) gewann 1988 in Seoul eine Silbermedaille in der Kategorie Bahnradrennen. Im selben Jahr hatte sie schon bei den Olympischen Winterspielen in Calgary den Eisschnelllauf auf der 1000 Meter Strecke gewonnen. Damit ist sie die einzige Athletin, die innerhalb eines Jahres sowohl bei den Sommer als auch bei den Olympischen Winterspielen gewann.
  • Zu den bekanntesten Radsportlern zählte der Amerikaner Lance Armstrong. 2000 wurde ihm jedoch seine Medaillen entzogen, da er sich in den Jahren 1999-2005 des Dopings schulding gemacht hatte.
  • Die erfolgreichsten olympischen Radsportler aller Zeiten sind Chris Hoy und Jason Kenny aus Großbritannien. Beide haben jeweils eine Silber- und sechs Goldmedaillen gewonnen.
  • 2008 in Peking trat der BMX-Fahrer Kamakazi für Australien an. Zu seinem ungewöhnlichen Namen kam er über eine Briefwahl: Geboren wurde er als Jamie Hildebrandt.