Aqua-Cycling – Radfahren im Wasser

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Parent page: Ungewöhnlicher Radsport
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Radfahren ist wird immer beliebter. Es ist gut für die Umwelt und hält fit. Das Auf und Ab ist gut für das Herz-Kreislauf-System und gleichzeitig auch eine schonende Übung. Einige Disziplinen des Radsports haben diese gesundheitliche Komponente für sich erkannt. Zu den ungewöhnlichsten Radsportarten der modernen Zeit gehört das Aqua-Cycling, also das Radfahren im Wasser. Diese Sportart verbindet Radfahren mit Pool-Aerobic. Das Rad ist hierbei stationär am Boden des Beckens befestigt, der Sattel und der Lenker sitzen direkt auf dem Wasser.

Radfahren im Wasser hat viele Vorteile

  • Das stationäre Radfahren an sich ist eine schonende Übung, die sich besonders für angeschlagene oder ältere Menschen gut eignet. Unter Wasser ist das Radfahren noch schonender. Das Wasser entlastet den Körper und lindert Schmerzen. Deswegen eignet es sich oft gut als Sportart nach der Operation oder Verletzung,
  • Die meisten empfinden das Wasser als eine beruhigende und angenehmere Umgebung für ein Training. Beim Aqua-Cycling wird das Wasser typischerweise erwärmt, dennoch fühlt sich die Temperatur kühler an als im Fitnessstudio oder im Innenbereich: Man schwitzt weniger und fühlt sich nach dem Training weniger dehydriert und ausgelaugt.
  • So angenehm Aqua-Cycling auch klingt, es ist alles andere als entspannt: Der Widerstand des Wasser sorgt dafür, dass man viel härter in die Pedalen treten muss als an Land. So wird das Training nicht nur anstrengender, sondern auch effizienter und hat einen guten Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Und ganz nebenbei werden auch viele Kalorien verbrannt, sodass sich das Training auch sehr gut für das Ziel „Gewichtsabnahme“ eignet.
  • Durch das Radfahren unter Wasser wird auf natürliche Weise die Elastizität der Muskeln gefördert und diese werden flexibler. Grund hierfür ist die geringere Gelenkbelastung im Wasser, aber auch der gleichzeitige Widerstand des Elementes. Oft ist die Folge erhebliche Flexibilität des Körpers, die durch normale Dehnübungen meist nicht so schnell erreicht werden kann.